Die Liebfrauenkirche wurde im 2. Jahrzehnt des 14. Jahrhunderts von Wigel von Wanebach gestiftet, dessen Grabstein sich von 1322 im Innern der Kirche befindet. Der ursprünglich nur sehr kleine Bau wurde im 15. Jahrhundert erweitert.
Die Justinuskirche in Höchst wurde etwa im Jahr 850 erbaut und ist damit die älteste Kirche in Frankfurt am Main. Sie wurde von Erzbischof Rhabanus Maurus (Mainz) eingeweiht und diente Höchst und Umegebung ursprünglich als Pfarrkirche.
Das Karmelitenkloster befindet sich westlich des Roemers zwischen Münzgasse und Alte Mainzer Gasse. Die ältesten Gebäude wurden zwischen 1246 und 1510 erbaut. Das Karmelitenkloster wurde 1944 während der Luftangriffe schwer beschädigt und nach dem Krieg wieder aufgebaut.
Die Saalhofkapelle ist der älteste Raum in Frankfurt, der erstaunlicherweise die Bombardierungen des 2. Weltkrieges überdauert hat. Sie wurde wahrscheinlich im späten 11. Jahrhundert während der Regierungszeit Friedrich Barbarossas erbaut.
1290 wurde die Kirche anstelle der Hofkapelle des Saalhofes errichtet und St. Nikolaus, dem Patron der Schiffer gewidmet. Umfangreiche Erneuerungen in der Mitte des 15. Jahrhunderts gaben der Kirche den heutigen hohen Turm und das Stufendach.
Die Paulskirche war die Stätte der ersten Deutschen Nationalversammlung im Jahr 1848 und ist die Wiege der Deutschen Demokratie. Sie wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut und befindet sich nördlich vom Römer in Frankfurt am Main.